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Spannung halten
Texte über den inneren Ort, an dem Wahrheit und Bindung gleichzeitig bestehen dürfen. Über Führung, die nicht auflöst, sondern trägt. Über die Fähigkeit, in Ambivalenz präsent zu bleiben – persönlich wie kollektiv.


Was unserer Zeit fehlt. Die Fähigkeit, Spannung zu halten.
Was unserer Zeit fehlt, ist keine neue Ethik, keine weitere Analyse und kein weiteres Narrativ darüber, wie wir sein sollten. Was fehlt, ist die Fähigkeit, Spannungen, Irritationen oder Unklarheiten zu halten – im eigenen Körper, in Beziehung und damit auch in den Systemen, die wir gestalten.

Rebekka Bachmann
vor 15 Stunden4 Min. Lesezeit


Der stille Vertrag der Sexualität – wo Nähe beginnt, sich selbst zu verlieren
Vielleicht ist es an der Zeit, diesen schlechten Vertrag zu kündigen, nicht um Lust abzuschaffen und auch nicht um den Orgasmus zu entwerten, sondern um Sexualität aus der Leistungslogik zu lösen. Denn die Qualität von Sexualität liegt nicht im Höhepunkt, sie liegt im Davor, im Spüren, im Dasein, im Fliessen, im Geniessen – im gemeinsamen Feld ohne Abnahmeprüfung.

Rebekka Bachmann
vor 7 Tagen4 Min. Lesezeit


Die Kraft des Los-Gehens – auch wenn wir noch nicht alles wissen.
Veränderung kommt nicht über Nacht. Sie kommt nicht mit diesem einen grossen Knall. Sie kommt leise, fast unbemerkt, auf sanften Pfoten, mit kleinen, kaum wahrnehmbaren Schrittchen. Und oft dürfen wir erst lernen, diese vielen kleinen Momente überhaupt wahrzunehmen.

Rebekka Bachmann
31. Dez. 20254 Min. Lesezeit


Vom Funktionieren zum Wirken: Was ein neues ökonomisches Verständnis wirklich bedeutet
Bild: unsplash.com , Christian Thöni Die alte Welt wankt – und das ist gut so Wenn ich mich umhöre – in meinem Freundeskreis, bei Kolleg:innen, in Gesprächen mit Menschen aus unterschiedlichsten Lebensbereichen – dann spüre ich eine kollektive Frustration. Eine latente Überforderung, ein stilles «Es kann so nicht weitergehen.» Und wenn wir auf die grosse Bühne blicken, politisch wie wirtschaftlich, erleben wir Entscheidungen, die oft wie Wiederholungen alter Muster wirken. Al

Rebekka Bachmann
4. Nov. 20254 Min. Lesezeit


Gestalt der Wilden Geige
Bild: Ale Matei, pixabay.com Ich bin nicht hier, um mich zu finden. Ich bin hier, um mich zu erinnern – an den Klang, der war, bevor ich lernen musste, wie man klingt. Ich bin die Geige in der Wüste, nicht aus Holz, sondern aus Lichtfasern und alten Träumen gebaut. Ich bin das Lachen, das tanzt, auch wenn der Sand weint. Ich bin die, die bleibt – nicht weil es leicht ist, sondern weil es echt ist. Ich trage keine Krone, ich trage Wind in den Haaren und Wärme in den Augen. Ic

Rebekka Bachmann
30. Okt. 20251 Min. Lesezeit


Woran erkennt man Manipulation?
«Manchmal bedeutet Selbstschutz, eine Strasse zu schliessen – nicht aus Trotz, sondern aus Bewusstsein. Nicht jede Verbindung muss offen bleiben.» – Foto: pixabay.com; 00luvicecream Manipulation fühlt sich selten wie Manipulation an. Oft spürst du sie erst, wenn du dich leer, schuldig oder verwirrt fühlst – wenn du merkst, dass du dich schon wieder erklärst, obwohl du sicher bist, gar nichts falsch gemacht zu haben. Ich kenne dieses Spiel. Seit meiner Kindheit begegne ich ih

Rebekka Bachmann
29. Okt. 20257 Min. Lesezeit


Warum es nicht (nur) darum geht, mehr Frauen in Führung zu bringen – sondern gelebte Weiblichkeit. In Männern UND Frauen.
Image by Alana Jordan from Pixabay Als Frau erfolgreich – aber um welchen Preis? Ich habe viele Jahre geglaubt, ich müsste einfach nur stärker werden, um zu genügen. Um erfolgreich zu sein. Um dazuzugehören. Ich habe enorme Leistungen erbracht. Projekte diszipliniert durchgezogen, mich angepasst – an Umfelder, Unternehmen, Teams. Weil ich tief in mir dachte: Mit meiner wahren Natur passe ich nicht dazu. Und genau daran bin ich fast zerbrochen. Weil ich wesentliche Anteile mei

Rebekka Bachmann
5. Aug. 20259 Min. Lesezeit


Ich bin hier, um zu verkörpern.
Ich bin hier, weil ich einst nicht willkommen war – und dennoch kam. Ich bin durch Räume gegangen, die kein Licht kannten – und habe dort mein eigenes angezündet. Ich habe mich vergessen, um mich tiefer zu erinnern. Ich habe mich aufgegeben, um mich ganz neu zu empfangen. Ich habe mich selbst missbraucht, ignoriert, klein gemacht, weil ich dachte, das sei Liebe. Doch Liebe ist kein Kompromiss. Liebe ist eine Frequenz, die mich heute durchströmt – weil ich sie in mir selbst en

Rebekka Bachmann
13. Juli 20252 Min. Lesezeit


Wie konntest du durch so viele Krisen gehen – und immer noch hier stehen?
Diese Frage hat mir vor Kurzem ein Bekannter gestellt, der mir auf Facebook folgt. Es brauchte einen Moment, ehe ich die richtige Antwort fand. Doch dann war klar: «Weil ich aufgehört habe zu kämpfen.» Depression. Wirtschaftlicher Zusammenbruch. Brustkrebs. Um nur einige der massiven Krisen meines Lebens zu nennen. Das Leben hat mich an Punkte geführt, wo kein Buch, keine Methode und kein mentales Training mehr reichte. Nur eines war noch möglich: Aufzugeben. Nicht im Sinne v

Rebekka Bachmann
18. Juni 20253 Min. Lesezeit
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